Zwei Schulen in einer Grundschule Förderschule Aktuelles Schulleben Klassen Schulleitung Kollegium Mitarbeiter Gremien Partner ... auch das noch? Schulsozialarbeit

01. Zwei Schulen in einer

01.1 Wir sind eine Schule
Die Didrik-Pining-Schule ist eine Grundschule und eine Förderschule für den Förderschwerpunkt Sprache mit einer gemeinsamen Schulleitung. Die Schule befindet sich in Trägerschaft der Stadt Hildesheim. Hervorgegangen aus der Bahnhofsschule in der Kaiserstraße befindet sich die Schule seit Mitte der siebziger Jahre in der damals neu erbauten Schulanlage an der Zeppelinstraße. Sie wurde benannt nach dem Hildesheimer Didrik Pining, der als Admiral in dänischen Diensten bereits zwanzig Jahre vor Kolumbus in Nordamerika gewesen sein soll.

Die Schulanlage besteht aus dem dreigeschossigen Hauptgebäude mit den Unterrichtsräumen, dem angegliederten Verwaltungstrakt, einer teilbaren Turnhalle und einem weitläufigen Freigelände.

Grundschule
Die Didrik-Pining-Schule ist die für die Hildesheimer Oststadt zuständige Grundschule für Kinder aller Bekenntnisse.
Die Grundschule besteht aus einem Schulkindergarten für schulpflichtige, jedoch nicht schulfähige Kinder sowie den Jahrgängen 1 bis 4. Sie ist in allen Jahrgängen zurzeit dreizügig. Die Klassenstärke liegt in der Regel bei gut 20 Schülerinnen und Schülern.

Förderschule Schwerpunkt Sprache
In der Förderschule Schwerpunkt Sprache werden Kinder unterrichtet, die in ihrer intellektuellen Entwicklung weitgehend Grundschulkindern entsprechen, bei denen aber ein Förderbedarf im Bereich Sprache festgestellt wurde, dem in der Grundschule nicht entsprochen werden kann.
Die Jahrgänge 1 und 2 werden jedoch von den Kindern - abweichend von der üblichen Regelung - in drei Schulbesuchsjahren durchlaufen. Darauf folgen die Jahrgänge 3 und 4. Der Zeitpunkt des angestrebten Wechsels in die örtlich zuständige Grundschule bzw. in eine weiterführende Schule ist variabel und erfolgt je nach Entwicklungsfortgang.

Verzahnung von Grund- und Förderschule
Die Verzahnung beider Schulformen ergibt sich zwangsläufig aus dem von der Schulaufsicht verfügten Einsatz einer gemeinsamen Schulleitung. Zudem sehen sich die Lehrkräfte beider Schulformen in ihrem Selbstverständnis als Kollegium einer Schule. Mit ihren unterschiedlichen Qualifikationen und Arbeitsschwerpunkten bringen sie sich in ein Gesamtsystem ein und gestalten ein gemeinsames Schulleben.
Von besonderer Bedeutung ist die Verzahnung beider Schulformen für die Förderschule. Ihr Ziel ist die Integration der Förderkinder in die Regelschule.

Offene Ganztagsschule
BuntstifteSeit dem 01.08.2010 ist die Didrik-Pining-Schule eine Offene Ganztagsschule. Montags, dienstags und mittwochs können die Dritt- und Viertklässler/innen nach Unterrichtsschluss an einem Nachmittagsangebot teilnehmen.
Dieses bietet ein gemeinsames Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, Forder- und Förderunterricht sowie ein frei wählbares Angebot wie z.B. Ballsport, Tanzen und Trommeln. Die Anmeldung ist kostenfrei und basiert auf Freiwilligkeit, ist jedoch nach Anmeldung für ein Schuljahr verbindlich.

Die Förderschule Schwerpunkt Sprache
... ist eine öffentliche Schule für die Stadt Hildesheim und für die folgenden Samtgemeinden des Landkreises Hildesheim:
Sarstedt, Algermissen, Nordstemmen, Giesen, Harsum, Schellerten, Söhlde, Diekholzen, Bad Salzdetfurth, Holle und Bockenem.
Schulträger ist die Stadt Hildesheim.

... verfolgt die gleichen Unterrichtsziele wie die Grundschule.
Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zunächst die Unterrichtsinhalte der 1. und 2. Klasse in drei Schulbesuchsjahren. Die 3. und 4. Klasse besuchen sie - je nach Förderbedarf - entweder in ihrer zuständigen Grundschule oder weiterhin in der Förderschule.

Die Klassen werden von Förderschullehrerinnen und Förderschullehrern mit dem Schwerpunkt Sprachbehindertenpädagogik unterrichtet.
Schülerinnen und Schüler mit folgenden Sprachauffälligkeiten besuchen die Förderschule Schwerpunkt Sprache:

Entwicklungsverzögerung der Sprache
  • Artikulationsstörungen (Dyslalie):
    Laute oder Lautverbindungen fehlen, werden falsch gebildet oder durch andere Laute ersetzt.
  • Satzbaustörungen (Dysgrammatismus):
    Störungen im syntaktischen und morphologischen Aufbau der Sprache
    (Sprechen in Ein- und Zwei-Wort-Sätzen, Umstellung der Wortreihe, fehlerhafte Bildung von Plural, Konjugation, Deklination etc.)
  • Eingeschränkter Wortschatz und/oder mangelndes Sprachverständnis
  • Redeflussstörungen
  • Stottern und/oder Poltern
  • Sprech- und Sprachbehinderungen als Folge von Hörschädigungen, krankhaften Veränderungen oder Unfallverletzungen
  • Psychisch bedingte Sprachstörungen (z.B. Mutismus)

Die Schule bietet individuelle Förderung:
- Stärkung des Selbstvertrauens
- Förderung kommunikativer Fähigkeiten
- Aufbau sozialer Verhaltensweisen
- Übungen zur auditiven, visuellen und taktilen Wahrnehmung
- rhythmisch-musikalische Erziehung
- Psychomotorik

Der Unterricht orientiert sich an den Sprachauffälligkeiten der Schülerinnen und Schüler.

Die Klassenstärke liegt bei maximal 14 Schülerinnen und Schülern.

In die Förderschule Schwerpunkt Sprache werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen, bei denen wegen einer Sprachauffälligkeit ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wurde. Die dafür notwendige Überprüfung ist bei der örtlich zuständigen Grundschule zu beantragen und wird von der Didrik-Pining-Schule durchgeführt.

Die Didrik-Pining-Schule besteht aus einer Grundschule und aus einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprachförderung. Die Zusammenarbeit
mit der Grundschule bietet Möglichkeiten der Integration.

Neben schulformübergreifendem Unterricht z.B. in den Fächern Sport und Religion und in den Arbeitsgemeinschaften finden alle Schulveranstaltungen gemeinsam statt.

Selbstverständlich verbringen alle Kinder der Schule die Pausen miteinander.
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01.2 Historie
FüllhaltertinteDer 1. Juli 1967 steht für den Beginn der selbstständigen Grundschule I, der heutigen Didrik-Pining-Schule. Sie befand sich anfangs in der Bahnhofschule, in der auch zunächst eigenständig und dann 1967 die zusammengelegte Gemeinschaftsschule I und die evangelische Volksschule E I untergebracht waren. Am 23. August 1973 konnte der Neubau des Hauptgebäudes für die Didrik-Pining-Schule in der Zeppelinstraße bezogen werden. Die Schule war siebenzügig angelegt, dazu kamen acht Vorschulgruppen und ein Schulkindergarten. So entstand aus der backsteinroten Bahnhofsschule in der Kaiserstraße die Didrik-Pining-Schule in der Zeppelinstraße.

Zuvor war die Schule drei Jahre in den beiden Gebäuden getrennt untergebracht. Dies stellte eine hohe Anforderungen an die Organisation des Schulbetriebes, wobei Stundenpläne, Klassenteilungen, Lehrmittel und Arbeitsmaterialien an den jeweiligen Standorten berücksichtigt werden mussten, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Durch den Geburtenrückgang und damit sinkende Schülerzahlen wurde der Pavillon zwischen Hauptgebäude und Umgehungsstraße an eine Kindertagesstätte und einen Sportverein abgebeben. Die Schulleitung lag in der Vergangenheit in folgenden Händen:
Anfang der 60´Jahre - 1986 Rektor Heinz-Otto Ihde, Initiator des Schulneubaus an der Zeppelinstraße und des Namensgebungsverfahrens der Didrik Pining Schule
1986 - 2009 Rektor Hartmut Kulick
2009 - 2013 Rektorin Petra Evers
2013 - 2014 komm. Rektorin Martina Freche (Konrektorin)
02.2014-07.2014 Förderschulrektorin Monika Kotlenga
seit 08.2014 Frau Ursula Kornek (kommissarische Schulleitung)

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01.3 Wegbeschreibung - SCHULWEGEPLAN
Auf jedem Schulweg gibt es Gefahren, die nicht zu vermeiden sind.
Gemeinsam müssen Schule und Eltern versuchen, diese Gefahren zu erkennen und - wenn möglich - zu beseitigen.

Zugleich müssen wir aber auch die Kinder auf die Gefahren aufmerksam machen. Sie sollen lernen, diesen Gefahren auszuweichen oder mit ihnen richtig umzugehen. Dies ist Teil der Erziehung zur Selbständigkeit.

Im Schulbezirk der Didrik-Pining-Schule gibt es drei besondere Gefahrenbereiche, die die Kinder meiden sollen. Das sind:

  • die Unterführungen im Bereich des Berliner Kreisels,
  • der ampelgesicherte Fußgängerüberweg über die Berliner Straße in Höhe der Total-Tankstelle,
  • der Bahnübergang Einumer Straße mit Einmündung der Zeppelinstraße.

Eine Hilfe für den sicheren Schulweg sind unsere Schulwegempfehlungen. Sie sind auf der Rückseite zu lesen. Hierzu einige Tipps:

  • Gehen Sie mit Ihrem Kind mehrfach den für Ihr Wohngebiet vorgeschlagenen Schulweg ab.
  • Erklären Sie Ihrem Kind die Gefahrenpunkte.
  • Zeigen Sie Ihrem Kind, dass der kürzeste Weg nicht immer der sicherste Weg ist.
  • Verlangen Sie von Ihrem Kind, dass es täglich den gleichen Schulweg benutzt.
  • Ermahnen Sie Ihr Kind, auf dem Schulweg nicht zu "trödeln".
Die Schule regt an, die Schulanfängerkinder in den ersten Schulwochen auf dem Schulweg durch eine erwachsene Person - eventuell in Absprache zwischen mehreren Familien - zu begleiten.

Wohngebiet Langer Garten - Fahrenheitstraße mit Nebenstraßen

bis zur Kirche "Guter Hirt" - falls nötig Überqueren der Zeppelinstraße an der Verkehrsinsel vor der Kirche - zum Bahnübergang

Wohngebiet Bahnhofsallee - Lüntzelstraße - Butterborn - Stresemannstraße - Stephanstraße - Berliner Straße - Bismarckplatz - Bismarckstraße - Kaiserstraße bis Bahnhofsallee und zwischenliegende Straßen
bis zum Bismarckplatz - falls nötig dabei den Kennedydamm und die Stresemannstraße an den ampelgesicherten Übergängen Kreuzung Kennedydamm/Bismarckstraße und Kreuzung Stresemannstraße/Bismarckstraße überqueren - dann auf dem
stadtauswärts linken Bürgersteig der Berliner Straße bis zur Brücke über die Zeppelinstraße - dort Treppenabgang benutzen - Zeppelinstraße - Schulgelände

Wohngebiet Bahnhofsallee - Einumer Straße bis Bahnübergang - Eisenbahnlinie - Berliner Straße - Bismarkplatz - Bismarckstraße - Kaiserstraße bis Bahnhofsallee mit zwischenliegenden Straßen
bis zur Moltkestraße - falls nötig dabei den Kennedydamm an den ampelgesicherten Übergängen Kreuzung Kennedydamm/Einumer Straße oder Kennedydamm/Bismarckstraße überqueren -
anschließend entweder
die Moltkestraße am ampelgesicherten Übergang Kreuzung Moltkestraße/Einumer Straße überqueren - Einumer Straße bis Orleansstraße - Orleansstraße Richtung Bismarckplatz - auf dem
stadtauswärts rechten Bürgersteig der Berliner Straße bis zur Brücke über die Zeppelinstraße - dort Treppenabgang benutzen - Zeppelinstraße - Schulgelände
oder
an der Kreuzung Moltkestraße/Bismarckstraße zuerst die Bismarckstraße am ampelgesicherten Übergang überqueren und dann sofort auch die Stresemannstraße am ebenfalls ampelgesicherten Übergang überqueren - auf dem
stadtauswärts linken Bürgersteig der Berliner Straße bis zur Brücke über die Zeppelinstraße - dort Treppenabgang benutzen - Zeppelinstraße - Schulgelände

Wohngebiet Zingel - Gartenstraße - Goslarsche Straße bis Bahnlinie - Bahnlinie bis Bahnübergang Einumer Straße - Einumer Straße bis Zingel
bis zur Orleansstraße - falls nötig dabei die Zingel oder den Kennedydamm am ampelgesicherten Übergang Kreuzung Kennedydamm/Einumer Straße - und falls nötig die Moltkestraße an den ampelgesicherten Übergängen Kreuzung Roonstraße/Goslarsche Straße und Kreuzung Moltkestraße/Einumer Straße oder am Zebrastreifen Steingrube überqueren - die Orleansstraße Richtung Bismarckplatz - auf dem
stadtauswärts rechten Bürgersteig der Berliner Straße bis zur Brücke über die Zeppelinstraße - dort Treppenabgang benutzen - Zeppelinstraße - Schulgelände

Wohngebiet Zeppelinstraße - Eckener Straße - Feldrenne - Frankenstraße - Senator-Braun-Allee - Goslarsche Landstraße (Gärtnerdorf)
Zeppelinstraße - Schulgelände - falls nötig vorher die Frankenstraße am ampelgesicherten Übergang Kreuzung Frankenstraße/Senator-Braun-Allee überqueren
Der Schulweg der Kinder, die an der Goslarschen Landstraße wohnen, muss im Einzelfall besprochen werden.

Wohngebiet Stadtfeld
Bis zur Einmündung der Triftäckerstraße in die Straße Sauteichsfeld - dort an dem ampelgesicherten Übergang die Straße Sauteichsfeld überqueren - von-Thünen-Straße - vorbei am Aktivspielplatz - Unterführung der Schnellstraße B6 - Schulgelände

Wohngebiet Bavenstedter Straße - Siemensstraße - Porschestraße
Siemensstraße - Unterführung der Schnellstraße B6 - Max-Eyth-Straße - Schulgelände

Wohngebiete Gewerbegebiet Daimlerring und Wackenstedter Straße
Kinder aus diesen beiden Gebieten erhalten eine Schülerjahreskarte für den Stadtbus. Ihr Schulweg muss im Einzelfall besprochen werden.

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01.4 Schulprogramm
DAS SCHULPROGRAMM DER DIDRIK-PINING-SCHULE 2017
GRUNDSCHULE UND FÖRDERSCHULE SCHWERPUNKT SPRACHE
Ziel der Didrik-Pining-Schule ist es, Schule zu sein.
Dazu gehört:
  • Offenheit für Kinder aller Begabungen,
  • Verantwortlichkeit aller für alle und alles,
  • umfassende Bereitschaft zur gegenseitigen Unterstützung,
  • Räume für kontroverse Diskussionen und Positionen in Sachfragen,
  • eine positive Haltung zu den Aufgaben und zur Arbeitsweise der Schule
  • und ein hohes Maß an Kollegialität.
Das Schulprogramm 2017 herunterladen (PDF, 43 kb)
Das Leitbild herunterladen (PDF, 56 kb)


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01.5 Offene Ganztagsschule
Seit Beginn des Schuljahres 2010/11 ist die Didrik-Pining-Schule
Offene Ganztagsschule
.
Offene Ganztagsschule bedeutet, dass es sich hierbei um ein freiwilliges, zusätzliches Angebot der Schule handelt, an dem z.Zt. die Dritt- und Viertklässler/innen teilnehmen können.
Zu Beginn eines Schul- bzw. Halbjahres können die Eltern entscheiden, ob ihr Kind jeweils montags, dienstags und/oder mittwochs von 13.00 - 15.00 Uhr am Nachmittagsangebot teilnehmen soll.
Der Ganztagsbereich ist wie folgt gegliedert:

Zeit Mo Di Mi
13.00 - 13.30 Uhr Mittagessen (3. Kl.)
Hausaufgaben (4. Kl.)
Ruhephase bzw. Bewegung (4. Kl.)
Fördern und Fordern (individuell)
s. Montag s. Montag
13.30 - 14.00 Uhr Mittagessen (4. Kl.)
Hausaufgaben (3. Kl.)
Ruhephase bzw. Bewegung (3. Kl.)
Fördern und Fordern (individuell)
14.00 - 15.00 Uhr AG-Angebote    

Im Nachmittagsbereich arbeiten wir u.a. mit folgenden Kooperationspartnern sehr gut und zuverlässig zusammen:

  • Eintracht Hildesheim (Sportverein)
  • Go 20 (Kinder- und Jugendtreff)

Momentan finden folgende Angebote statt, die von unseren Schülerinnen und Schülern gewählt werden:
Keilrahmenbilder, Schminken und Masken, Mädchen-AG, Jungen-AG, Brettspiele, Fußball, Tanz, Body- und Stuffpercussion, Aktivspielplatz, Französisch, Step-Aerobic, Schach, Pfadfinder, Experimentieren, Volleyball, Brennball, Rap- und Wortwerkstatt, Flöten, Kreativ-AG, Lesen, Fotostory, Kunst und Künstler, Ball über die Schnur, Förderunterricht

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